Holz-Info

Holz ist natürlich und lebendig zugleich. Jeder Baum, jedes Stück Holz hat seine eigenen, unverwechselbaren Merkmale. Somit haben auch alle Produkte aus Massivholz besondere Ursprungszeichen. Charakteristisch für diesen naturgewachsenen Werkstoff sind Farb- und Strukturunterschiede, geringe Maßabweichungen, Verwachsungen, Unregelmäßigkeiten, Druckstellen, Äste, Harzgallen, Haar- und Kreuzrisse sowie Spannungen, die je nach Holzart und Wuchsgebiet unterschiedlich sind. Sie zeigen sich als Echtheitsmerkmale, die dem Massivholz erst die natürliche Schönheit verleihen und jedes Produkt zu einem Unikat werden lassen.

Umweltschutz als Premisse

Es werden keinesfalls Tropenhölzer, sondern ausschließlich hochwertige Douglasien-, Fichten- u. Kiefernhölzer aus Deutschland und Europa verwendet!

Holz aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung

Die von uns angebotenen Artikel werden meist aus Holz aus verantwortungsvoller Waldbewirtschaftung hergestellt.

Holzschutz

Ohne chemischen Schutz ist Holz im Garten Fäulnis und holzzerstörenden Pilzen ausgesetzt. Um diesen natürlichen Prozess aufzuhalten und die Langlebigkeit der Erzeugnisse zu gewährleisten, wird das Holz durch eine aufwendige Kesseldruckimprägnierung geschützt, bei der das Holzschutzmittel unter hohem Druck ins Holz gepresst wird. Unser Hauptlieferant verwendet das chromfreie Imprägniermittel Wolmanit CX-10, weil es eines der qualitativ hochwertigsten Produkte und zugleich weder umwelt- noch gesundheitsgefährdend ist. Um eine gleichmäßig hohe Imprägnierqualität garantieren zu können, wird diese regelmäßig vom Hersteller Dr. Wolman (BASF-Gruppe) überwacht.

Chromfreie Kesseldruckimprägnierung

Die Druckimprägnierung des Holzes erfolgt chromfrei. Mit verschiedenen Hochdruckverfahren werden die Hölzer imprägniert. Dies geschieht zum Schutz gegen Fäulnis und Pilzen, womit das Holz im Aussenbereich belastet worden wäre.

Chromfreie Imprägnierung mit Wolmanit CX-10

Beim meist eingesetzten Holzschutzmittel Wolmanit CX-10 handelt es sich um ein chrom- und arsenfreies Holzschutzmittel auf Basis von Kupfer-HDO, Kupferhydroxidcarbonat und Borsäure mit vorbeugender Wirksamkeit gegen holzzerstörende Pilze und Insekten für die Imprägnierung im großtechnischen Verfahren (Kessel-Vakuum- sowie Wechseldruck-Verfahren).

Wolmanit CX-10 besitzt die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-581-1386 des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Im Rahmen dieser Zulassung wurde das Mittel in seiner Wirksamkeit amtlich geprüft und vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) bewertet. Zu dem eingesetzten Wirkstoff Cu-HDO liegen umfangreiche toxikologische Prüfungen vor. Die nach internationalen Standards (OECD) durchgeführten Prüfungen belegen, dass Cu-HDO nicht krebserregend, erbgutschädigend, allergieauslösend oder fruchtschädigend wirkt.

Die unter Umwelt- und Gesundheitsgesichtspunkten umfassend geprüften Wolmanit CX-Schutzsalze eignen sich besonders für Hölzer im Garten und Landschaftsbau, wie z.B. Beeteinfassungen, Sichtschutzelemente, Gartenmöbel, Spielgeräte, für Uferbefestigungen von und Bächen, für Pflanzpfähle, Kohl usw. So arbeiten z. B. viele Hersteller von Spielplatzgeräten mit diesem Schutzmitteltyp.

Wolmanit CX-Schutzsalze werden auch im Holzbau z.B. zur Behandlung von Dachstühlen (Bauholz) eingesetzt. Eine Geruchsbelästigung wurde dadurch bisher nicht festgestellt. Bei der Lagerung größerer Mengen von frischem Holz ist der Eigengeruch unter Umständen deutlich stärker ausgeprägt, insbesondere während des Abtrocknens der Hölzer nach einem Regenereignis. Eine gesundheitliche Gefährdung durch Holzinhaltsstoffe oder beim imprägnierten Holz durch Schutzmittel besteht dabei nicht.

Falls Sie behandelte Hölzer entsorgen wollen, beachten Sie bitte, dass diese energetisch verwertet, d.h. einer genehmigten Verbrennungsanlage zugeführt werden müssen.

Thomas RIEGELSBERGER e.K.
93336 Altmannstein, Ludwig-Riegelsberger-Platz 2

09442-43299-0
Mail: info@holzmarkt-riegelsberger.de

Naturprodukt Holz

Nach DIN sind für dieses Produkt Hölzer der Güteklasse II bis III geeignet. Zur Sicherung bester Qualität, werden jedoch zumeist Hölzer der Güteklasse I und II verwendet.

Rissbildung und Holzinhaltsstoffe

Natürliche Witterungseinflüsse wie Sonne, Feuchtigkeit und UV-Strahlung wirken sich unterschiedlich, je nach Holzart, auf das Holz aus. So tritt gelegentlich eine Rissbildung auf, die aber keinen Einfluss auf die Haltbarkeit hat. Es können Risse im Holz je nach herrschender Luftfeuchtigkeit stärker oder schwächer auftreten. Im Herbst und Winter, wenn die Luftfeuchtigkeit wieder ansteigt, schließen sich die Risse zum Teil wieder. Diese Risse beeinträchtigen in keiner Weise die Festigkeit, Haltbarkeit oder Sicherheit des Artikels.

Harz / grüne Salzausblühungen

Bei harzhaltigen Hölzern wie Lärche, Kiefer, Fichte und Douglasie können in der ersten Zeit vermehrt Harze austreten. Den Harzaustritt können Sie mechanisch oder auch mit einem Harzentferner problemlos entfernen. Bei kesseldruckimprägnierten Hölzern treten vereinzelt oberflächliche, grünliche Ausblühungen auf. Hierbei handelt es sich um die Salzkristalle, die während der Kesseldruckimprägnierung tief in das Holz eindringen und dann während des Trocknungsprozesses des Holzes zusammen mit dem Harz an die Oberfläche treten. Diese können mit einem feuchten Schwamm oder Sandpapier entfernt werden bzw. wittern diese mit der Zeit ab.

Äste

Je nach Holzart, Herkunft und wachstumsbedingten Einflüssen kann die Anzahl und Größe der Äste sowie die Maserung des Holzes variieren. Gesunde Äste sind in der Größe und Anzahl nicht begrenzt und geben den Produkten ein lebendiges, individuelles Erscheinungsbild. Vereinzelt ausgeschlagene Kantenäste und Ausrisse im Astbereich lassen sich nicht immer vermeiden und haben keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Holzes.

Faserausrisse und/oder raue Stellen

Vereinzelt kann es bei einigen Hölzern zu rauen Stellen und so genannten Hobelschlägen auf der Oberfläche kommen. Trotz großer Sorgfalt beim Herstellen können diese rauen Stellen nicht grundsätzlich vermieden werden. Besonders im Astbereich oder bei entgegen der Bearbeitung gerichteten Holzfasern sind je nach Holzart raue Stellen oder kleine Faserausrisse möglich. Leichte Ausfransungen an den Enden können vereinzelt auftreten und lassen sich leicht entfernen.

Ausfransungen bei den Bohrungen/Bohrlöcher im Holz

Vereinzelt kann es bei den Bohrungen im Holz zu Riss- u. Splitterbildungen kommen. Diese werden meistens durch das Eindrehen der Schrauben verdeckt und ist kein Reklamationsgrund.

Maßdifferenzen

Durch die natürliche Eigenschaft von Holz kann es unter den klimatischen Einflüssen der Jahreszeiten zu Maßveränderungen der Holzprofile in Stärke und Breite kommen. Je nach Holzfeuchte können Bauteile unterschiedlich stark „arbeiten“ und es kann zu Veränderungen in den Abmessungen (bis zu 10%) kommen.

Natürliche Vergrauung

Die natürliche Färbung des Holzes verändert sich mit der Zeit durch Bewitterung und die UV-Strahlung der Sonne. Aus den ursprünglichen intensiven Naturfarbtönen werden mehr oder weniger intensive Grautöne. Einige Hölzer bekommen eine schöne silbergraue Patina. Diese natürliche Vergrauung hat keinen Einfluss auf die Nutz- oder Haltbarkeit. Wenn Sie den warmen Ton des frischen Holzes erhalten möchten, können Sie die Hölzer mit Holzölen behandeln. Sie können das Holz auch selbst veredeln, mit umweltfreundlichen Landhausfarben oder Holz-Schutzlasuren. Diese Produkte sind speziell auf die verschiedenen Holzarten abgestimmt. Bei druckimprägnierter Kiefer oder Lärche kann eine Vergrauung innerhalb weniger Monate einsetzen.

Schimmelbildung

Schimmelbildung oder Harz beeinflussen die Qualität vom Holz nicht. Schimmelbildung kann entstehen, da das Holz frisch imprägniert worden ist, bei der das Holzschutzmittel unter hohem Druck ins Holz gepresst wird. Die Holzelemente werden je Artikel aufeinandergestapelt, zusammengeschnürt und teilweise auch, damit sie beim Transport nicht beschädigt werden, noch verpackt. Da das Holz dann nicht mehr atmungsaktiv sein kann, ist es möglich, dass hier ein weißer Pflaum auf dem Holzartikel entsteht. Diesen kann man bedenkenlos wegwischen und in der Sonne trocknen lassen. Wenn der Artikel dann aufgebaut worden ist wird kein Schimmel mehr entstehen. Das Holz kann nun atmen, da es nicht mehr übereinander liegt.

Sollte es einmal der Fall sein, dass sich schwarze Schimmelflecken auf den Holzelementen befinden, so bitten wir Sie, uns darüber zu informieren. Die befallenen Elemente werden wir umgehend ersetzen, da diese unserem Qualitätsstandard nicht entsprechen.